Valsartan - wie umgehen mit dem Rückruf des Blutdrucksenker-Wirkstoffs

Die Rückrufaktion der Medikamente, die den Wirkstoff Valsartan eines chinesischen Herstellers beinhalten, geht durch die Medien. Wir sagen Ihnen hier, was Sie wissen sollten und wie Sie damit umgehen können.

Woher wissen Patienten, ob ihr Präparat betroffen ist?

Ob das eigene Präparat auch vom Rückruf betroffen ist, können Patienten im Internet auf einer kontinuierlich von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aktualisierten Liste nachlesen:

https://www.abda.de/amk-nachricht/artikel/online-nachricht-amk-liste-der-chargenbezogenen-rueckrufe-valsartan-haltiger-arzneimittel/

Wer kein Internet hat, fragt am Besten bei seinem Arzt oder in der Apotheke nach. In oder an der Packung ist nicht ersichtlich, wer die Wirk- und Inhaltsstoffe und das Arzneimittel wo hergestellt hat.

Wie sollen sich Patienten verhalten, deren Präparat betroffen ist?

Das Wichtigste betonen Experten seit Beginn des Rückrufs immer wieder: Niemand soll ein Präparat einfach auf eigene Faust absetzen. Denn das gesundheitliche Risiko eines Absetzens liege um ein Vielfaches höher als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung mit NDMA. Die Betroffenen sollten lieber das Mittel noch weiter einnehmen und möglichst rasch mit dem Arzt Alternativen besprechen.

Aktuelle Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Unter folgendem Link erhalten Interessierte Informationen der zuständigen Bundesaufsicht.

 

https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelzulassung/Arzneimittelinformationen/Arzneimittelfaelschungen/RapidAlertSystem/Valsartan/_node.html