Maschinelles Meldeverfahren

Als Arbeitgeber sind Sie verpflichtet, Meldungen und Beitragsnachweise maschinell an uns zu übermitteln. Dieses Verfahren gilt auch für Ihre Anträge zur Erstattung der Aufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft. Mit Hilfe systemgeprüfter Abrechnungsprogramme werden Daten schnell und einfach zwischen Ihnen und uns ausgetauscht. Das bedeutet für Sie eine wesentliche Vereinfachung und Arbeitserleichterung.

Informationen zum maschinellen Meldeverfahren

Auch die Bescheinigungen für die Berechnung von Entgeltersatzleistungen (Verdienstbescheinigungen) müssen maschinell übermittelt werden. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen – ebenfalls auf elektronischem Weg –von den Leistungsträgern Mitteilungen im Zusammenhang mit der Entgeltersatzleistung (z. B. Bewilligungszeitraum und Höhe der Leistung).

Tätigkeitsschlüssel der Bundesagentur für Arbeit

Der neue Tätigkeitsschlüssel ist für Meldungen zu verwenden, deren Zeitraum-Ende bzw. bei Anmeldungen der Zeitraum-Beginn der 01.12.2011 oder später ist. Meldungen, deren Zeitraum-Ende bzw. Anmeldungen, bei denen der Zeitraum-Beginn vor dem 01.12.2011 liegt, müssen noch den alten, bisherigen Tätigkeitsschlüssel enthalten. Wird dies durch einen Arbeitgeber nicht beachtet, wird die Meldung zurückgewiesen.

Auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit ist der neue Tätigkeitsschlüssel hinterlegt.

Zum Tätigkeitsschlüssel der Bundesagentur für Arbeit

Programme für das maschinelle Meldeverfahren

Sie oder Ihr Steuerberater setzen momentan noch kein für die Datenübermittlung zugelassenes Entgeltabrechnungsprogramm ein?

Dann nutzen Sie einfach unseren kostenfreien Service für die maschinelle Übermittlung, das Programme sv.net/standard. Damit können Sie manuell erfasste Meldungen/Beitragsnachweise übermitteln. Die Übermittlung kostet Sie lediglich Internetgebühren Ihres Anbieters. sv.net/standard installieren Sie auf Ihrem lokalen Computer. Eine Lizenz pro Arbeitgeber ist kostenfrei.

Nutzen Sie das kostenlose Arbeitstool