Alle Jahre wieder – Heuschnupfen 

Was ihn triggert, wen er trifft und was du dagegen tun kannst

Wenn die Natur „Frühling“ sagt – und der Körper „Hrrratschi!“ 

Sobald die ersten Sonnenstrahlen uns aus dem Winterschlaf locken – und bei manchen Betroffenen sogar schon, wenn noch Schnee und Eis herrschen – teilt sie die Menschheit in zwei Gruppen: Die, die sich auf blühende Bäume und Wiesen freuen. Und die, die sich in laufende, niesende und hustende Geräuschkulissen verwandeln. Tara, die Heuschnupfen- und Allergiezeit ist da. Was dabei passiert und wie du das beste draus machen kannst, liest du hier.


Heuschnupfen, medizinisch „allergische Rhinitis“, ist im Grunde ein Missverständnis. Pflanzenpollen schweben friedlich durch die Luft, und unser Immunsystem denkt: ‚Alarmstufe Rot, Invasion gefährlicher Schadstoffe.‘ Ein klassischer Fehlalarm also, aber leider mit Folgen. Denn es produziert Antikörper, schickt Histamin an die scheinbare Front – und schon laufen Nase und Augen oder werden gar die Bronchien eng.


Tipp: Mehr zu allergischem Asthma liest du hier.

Heuschnupfen kann sich verändern 

Etwa ein Viertel der Menschen in Industrieländern ist betroffen. Außerdem trägt der Klimawandel dazu bei, dass manche Pflanzen früher, länger und intensiver blühen. Das führt bei Betroffenen zu Symptomen wie: 

  • Niesen im Dauerfeuer-Modus
  • Einer Nase, die entweder läuft oder komplett dichtmacht
  • Juckenden, tränenden Augen
  • In starken Fällen Müdigkeit (kann auch Tablettenbedingt sein), Kopfschmerz oder sogar asthmatische Beschwerden dazu. 

Und: Heuschnupfen kann sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln. Beispielsweise können sogenannte Kreuzallergien auf bestimmte Nahrungsmittel entstehen oder die Schnupfenprobleme auf die Bronchien wechseln.

Wie kann man dem Pollen-Chaos entkommen? 

Nur bedingt. Wer sich in pollenarme Regionen flüchtet (z. B. Küsten oder höhere Berge), kann den Problemen entgehen. Für alle anderen helfen folgende Tipps zumindest gegen die schlimmsten Beschwerden: 

  • Haare vor dem Schlafengehen waschen
  • Kleidung, die draußen getragen wurden, nicht im Schlafzimmer liegen lassen
  • Fenster bei starkem Pollenflug geschlossen halten
  • Wäsche drinnen trocknen
  • Pollenflugkalender checken (z. B. beim Deutschen Wetterdienst).

Der klassische Weg führt über das Gespräch mit deinem Hausarzt oder Allergologen. Ein Prick-Test ist das klassische Mittel, um sicher Aufschluss über die Verursacher deiner Beschwerden zu geben. Dabei werden Allergene auf die Haut getropft und leicht eingeritzt. Je nach Größe der Reaktion sieht man, was dich am meisten triggert.

Was hilft akut? 

Zum Glück einiges:

  • Antihistaminika bremsen das Immunsystem beim Durchdrehen
  • Kortison-Sprays wirken entzündungshemmend und lindern Symptome
  • Nasenduschen & Salzsprays: spülen Pollen raus.

Bei starken Beschwerden kann eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein. Sie trainiert das Immunsystem über mehrere Jahre, sodass es irgendwann auf Pollen schaut und denkt: Ach du schon wieder. Na gut. Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Unser Immunsystem ist lernfähig. Viele Allergie-Beschwerden reduzieren sich mit zunehmendem Alter, weil ein natürlicher Gewöhnungseffekt einsetzt. Im Zweifel aber immer lieber ärztlich beraten lassen. Damit du bestmöglich durch die Heuschnupfen-Saison kommst.

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