Antientzündliche Ernährung:

Wie du aktiv dazu beitragen kannst, Symptome zu lindern und deinen Körper nachhaltig zu stärken.

So unterstützt Du Deinen Körper im Alltag 

Viele Erkrankungen – von Reizdarm über chronische Darmentzündungen bis hin zu Leberproblemen – stehen in Verbindung mit Entzündungsprozessen. Mittels Umstellungen in der Ernährung kannst du dir helfen, diese erfolgreich in den Griff zu bekommen. Wie und warum das klappt: wir zeigen es dir.


Entzündungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Beschwerden im Verdauungssystem. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen treten sie schubweise oder dauerhaft auf. Auch wenn beim Reizdarm-Syndrom oft keine messbaren Entzündungswerte vorliegen, berichten Betroffene über Bauchschmerzen, Blähungen oder Verdauungsprobleme. 

Die Leber kann sich ebenfalls entzünden – etwa durch Fetteinlagerungen (Fettleber), Alkohol, Viren oder Autoimmunreaktionen. In all diesen Fällen spielt Ernährung eine entscheidende Rolle.

Wie Ernährung Entzündungsprozesse beeinflussen kann 

Viele solcher Entzündungsprozesse entstehen durch ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel, oxidativen Stress oder eine geschwächte Darmbarriere. Eine gezielte Auswahl entzündungshemmender Lebensmittel kann helfen, diese Prozesse zu reduzieren und das Immunsystem zu unterstützen. 

Antientzündliche Ernährung bedeutet, Lebensmittel zu bevorzugen, die den Stoffwechsel entlasten, entzündungshemmend wirken und die Darmflora positiv beeinflussen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie empfiehlt hierfür vor allem die mediterrane Ernährungsweise.

Die wichtigsten Lebensmittelgruppen dafür sind: 

  • Ballaststoffe: Mindestens 30 g pro Tag aus Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Samen
  • Omega-3-Fettsäuren: zum Beispiel aus Makrele, Hering, Lachs, Leinöl oder Walnüssen
  • Gesunde Pflanzenöle: Raps-, Oliven-, Lein-, Walnuss- und Weizenkeimöl
  • Gewürze mit entzündungshemmender Wirkung: Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Curry und Kümmel
  • Fettarme Milchprodukte statt fettreicher Varianten
  • Begrenzter Fleischkonsum: maximal 400 g pro Woche

Lebensmittel, die du eher meiden solltest

Im Gegensatz dazu gibt es auch bestimmte Gruppen von Lebensmitteln, die potenziell Entzündungen fördern können. Dazu gehören:

  • Stark verarbeitete Lebensmittel
  • Gesättigte Fette und frittierte Speisen
  • Zuckerreiche Produkte und Softdrinks
  • Übermäßiger roter Fleischkonsum
  • Alkohol – insbesondere bei Leberproblemen

Wie die Darmflora von antientzündlicher Ernährung profitiert 

Die Darmflora – auch Darmmikrobiota genannt – besteht aus Millionen nützlicher und weniger nützlicher Mikroorganismen. Eine gesunde Darmflora stärkt die Darmbarriere, unterstützt die Verdauung und trägt zur Bildung wichtiger Vitamine und Hormone bei. Studien zeigen, dass eine mediterrane Ernährung die Vielfalt nützlicher Darmbakterien erhöht. Diese Mikroorganismen schützen die Schleimhäute, wirken entzündungshemmend und unterstützen sogar den Stoffwechsel von Leber und Darm.

So setzt Du antientzündliche Ernährung einfach um 

  • Iss täglich frisches Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchte
  • Integriere zwei- bis dreimal pro Woche fettreichen Fisch
  • Nutze hochwertige Pflanzenöle statt Butter oder Schmalz
  • Würze großzügig mit Ingwer, Kurkuma oder Knoblauch
  • Reduziere Zucker und verarbeitete Lebensmittel so weit wie möglich
  • Trinke ausreichend Wasser und verzichte weitgehend auf Alkohol

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Quellen:

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