Schwangerschaftsübelkeit verstehen und lindern 

Zwischen 50 und 80 Prozent aller Schwangeren erleben Übelkeit. Sanfte Methoden können dagegen helfen.

Wenn der Babybauch revoltiert 

Übelkeit in der Schwangerschaft betrifft viele werdende Mütter: Zwischen 50 und 80 Prozent erleben Übelkeit oder Erbrechen, vor allem zwischen der fünften und zwölften Schwangerschaftswoche. Bei manchen halten die Beschwerden sogar bis zur Geburt. Hier erfährst du, warum sie entsteht und was man tun kann, um sich im Alltag besser zu fühlen.


Die Hauptursache für Schwangerschaftsübelkeit liegt im veränderten Hormonhaushalt. Besonders Östrogene und das Schwangerschaftshormon HCG steigen im ersten Trimester stark an und beeinflussen das Magen-Darm-System. Sobald die HCG-Werte wieder sinken, bessern sich die Beschwerden in der Regel. Typische Risikofaktoren dabei sind unter anderem: 

  • Geringes Körpergewicht
  • Schwangerschaft mit einem Mädchen oder Zwillingen
  • Niedrige Blutzuckerwerte oder Schilddrüsenfaktoren
  • Genetische Veranlagung 

In einigen Fällen raten Ärzte dazu, eine Infektion mit Helicobacter pylori oder psychische Belastungen auszuschließen.

Was essen bei Unwohlsein? 

Sowohl ein leerer Magen als auch üppige Mahlzeiten können Übelkeit verstärken. Daher empfehlen sich kleine, kohlenhydratreiche Snacks über den Tag verteilt. Bereits vor dem Aufstehen kann ein kleiner Happen helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Hilfreich kann ein Packung Zwieback, Kekse oder Knäckebrot direkt neben dem Bett sein. In der Regel sind folgende Lebensmittel gut verträglich: 

  • Zwieback, Knäckebrot oder Kekse am Morgen
  • Joghurt, Obst oder Müsliriegel
  • Nüsse oder kalte Speisen wie Eis
  • Kühles, stilles Wasser oder kalter Fruchtsaft 

Wenn Trinken schwerfällt, kann es helfen, einen Eiswürfel zu lutschen. Auch Kamillentee kann den Magen beruhigen. Auf kohlensäurehaltige Getränke und Kaffee solltest du bei Unwohlsein besser verzichten.


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Was hilft noch gegen den Brechreiz? 

Neben Anpassungen der Ernährung können sanfte Methoden dir helfen, die Übelkeit in den Griff zu bekommen. Vitamin B6 wird manchmal zur Stabilisierung des Hormonhaushaltes eingesetzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln solltest du aber immer ärztlich abklären. Ebenfalls helfen können: 

  • Ingwer – als Tee oder Bonbon – kann den Brechreiz mindern.
  • Ätherische Öle wie Pfefferminze, Zitrone oder Mandarine
  • Akupressurbänder an den Handgelenken (eigentlich zur Bekämpfung von Reiseübelkeit)
  • Stressreduktion und psychische Entspannung

Ist Schwangerschaftsübelkeit gefährlich? 

In der Regel ist Schwangerschaftsübelkeit harmlos – auch wenn sie belastend sein kann. Solange du nicht stark erbrichst oder deutlich an Gewicht verlierst, besteht für dich und dein Baby keine Gefahr. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass Übelkeit mit stabileren Schwangerschaftsverläufen verbunden ist. Bis zu drei Prozent der Schwangeren leiden allerdings unter einer besonders ausgeprägten Form der Übelkeit. Sie können kaum Nahrung oder Flüssigkeit bei sich behalten und verlieren über fünf Prozent ihres Körpergewichts. In solchen Fällen ist ärztliche Unterstützung wichtig. Typische Warnsignale sind: 

  • Dunkler Urin oder ausbleibende Urinausscheidung
  • Starke Flüssigkeitsarmut und Nährstoffmangel
  • Schwere Schwäche und Kreislaufprobleme
  • Übermäßiges Erbrechen mehrmals täglich 

Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft zum Arzt –zum Schutz von Mutter und Ungeborenem gleichermaßen.


Quellen:

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