Was kommt bei dir so auf den Rost?
Na, riechst du es auch schon? Den Duft von Gegrilltem in der lauen Luft eines Sonnentages? Ob mit Freunden im Garten, beim Familienfest oder im kleinen Kreis auf dem Balkon, Grillen gehört für Viele einfach zum Sommer dazu. Wer dabei auf seine Gesundheit Wert legt, muss keineswegs auf Genuss verzichten. Wir haben ein paar Tipps, wie du aus Bratwurst & Co. eine ausgewogene Mahlzeit grillst.
Grundsätzlich gilt: Fleisch darf natürlich auf den Grill. Schließlich liefert es wertvolles Eiweiß sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen oder Zink. Allerdings empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), nicht mehr als etwa 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche. Vor allem stark verarbeitete Produkte wie Bratwürste oder mariniertes Fleisch enthalten häufig viele gesättigte Fettsäuren und Salz. Eine gute Alternative sind daher magere Varianten wie Hähnchen, Pute oder Fisch. Besonders Lachs oder Forelle liefern zusätzlich gesunde Omega-3-Fettsäuren.
Fleischlos lecker? Logisch geht das
Wer es vegetarisch mag, kann zu Grillkäse, Tofu oder modernen Fleischalternativen greifen. Auch diese bringen inzwischen ordentlich Geschmack auf den Rost. Mindestens genauso wichtig wie das Grillgut selbst sind die Beilagen. Denn hier steckt oft das größte Potenzial für eine gesunde Ernährung. Gemüse und einige Obstsorten eignen sich hervorragend zum Grillen. Geschmacklich ideal sind dabei zum Beispiel:
- Zucchini
- Paprika
- Champignons
- Mais
- Grilltomaten
- Grillbananen / Ananas
Sie alle entwickeln durch die Hitze ein besonders intensives Aroma. Speziell das Obst sorgt für spannende Geschmackskombinationen: Klassisch als Nachtisch oder als leckere Beilage, beispielsweise zu eher asiatisch/scharf Gewürztem. Apropos Würze: Lebensmittel in Aluschalen möglichst erst nach dem Grillen würzen. Salz und Säure können sonst Aluminium lösen, das dann ins Essen übergeht.
So grillst du gesund
Wichtig ist außerdem, das Grillgut nicht anbrennen zu lassen. Schwarze, verkohlte Stellen enthalten Stoffe, die der Gesundheit schaden können. Deshalb lieber bei mittlerer Hitze grillen und empfindliche Kräuter erst auf dem Teller hinzufügen, damit sie nicht verbrennen und ihr Aroma verlieren. Wenn du mit Kohle grillst, achte zudem darauf, dass du auf chemische Grillanzünder verzichtest und besser auf natürliche Alternativen – oder gegebenenfalls Pappe – setzt. Damit du deinen Grillsommer guten Gewissens genießen kannst.
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